“Meditation” – One way to happiness

"Meditation" - One way to happiness

Meditation war (und ist bis heute) irgendwie immer etwas abstrakt für mich. Wie meditiert man denn nun “richtig” und vor allem, was soll das Ganze bringen?

In den letzten 5 Jahren habe ich immer wieder Meditationsversuche gestartet, weil ich mir dachte, dass ja erstens irgendetwas dran sein muss, weil es viele Menschen gibt, die darauf schwören und zweitens, dass Meditation irgendwie unerlässlich ist, wenn man sich geistig weiterentwickeln will. Kann es also wirklich sein, dass man durch bloßes Sitzen (oder gehen…) zu mehr Klarheit findet, mehr Mitgefühl entwickelt oder gar zufriedener wird?

Seit ein paar Monaten ist Meditation nun ein fester Bestandteil meines Tages und ich finde es spannend, zu beobachten, wie sich meine Meditation (oder ich..) weiterentwickelt.

Super wichtig finde ich ein passendes Meditationskissen. Gerade am Anfang, weil die Wenigsten das Sitzen im Lotus- oder Schneidersitz gewöhnt sind und man sonst schnell Rückenschmerzen bekommt. Die Hände legen ich entweder einfach entspannt auf die Knie oder in die klassische Haltung aus dem Hatha-Yoga, wo Daumen und Zeigefinger einen Ring bilden. Zuhause habe ich einen festen Platz und in der Regel meditiere ich auch immer zur gleichen Zeit. Meistens Morgens, aber wenn es zeitlich besser passt auch mal Abends – oder beides. Zeitlich habe ich mit 5 Minuten gestartet, mittlerweile sind es 20 Minuten. Ich finde es gut und wichtig, mit einer kurzen Dauer anzufangen, denn so kann man sich gerade am Anfang besser motivieren und das Bedürfnis länger sitzen zu bleiben, kommt mit der Zeit von ganz alleine.

Das man beim Meditieren nichts denken darf, ist natürlich totaler Quatsch. Viel mehr geht es darum, Gedanken und Gefühle einfach da sein zu lassen; zu akzeptieren, aber sich nicht (wie man es sonst gerne tut) darin “fest zu denken” bzw. anzufangen über etwas nachzugrübeln. Meditation ist eine wunderbare Form seine Gedanken zu beobachten ohne sie zu interpretieren oder zu bewerten. Es geht einfach nur darum diese wahrzunehmen. Wenn ich registriere, dass ich anfange nachzudenken, konzentriere mich wieder auf meinen Atem und versuche den Augenblick bewusst wahrzunehmen. Es gibt natürlich unglaublich viele Meditationstechniken. Ich persönlich mag es simple und richte meine Konzentration einfach immer wieder auf mein Einatmen und dann auf mein Ausatmen. Das ist gar nicht so uninteressant wie es sich vielleicht anhört, denn unser Atem verrät uns eine ganze Menge darüber, wie es uns eigentlich gerade geht. (Bei Stress neigen wir beispielsweise dazu, zu schnell und zu oberflächlich zu atmen oder den Atem sogar anzuhalten.)

Mittlerweile kann ich die Zeit der Meditation richtig geniessen (Und das war definitiv nicht immer so…). Ich geniesse es, dass meine Sinne sich einfach mal ausruhen können und das ich durch dieses “Ausruhen” danach viel entspannter und wieder aufnahmefähiger bin. Ich habe das Gefühl, dass sich durch die Meditation etwas in mir verändert und sich diese Veränderung wiederum in meinen alltäglichen Handlungen wiederspiegelt; ich bin sensibler für meine Bedürfnisse geworden und weiss viel schneller, was mir gerade fehlt und wo meine Grenzen sind. Ich nehme häufiger wahr, wenn ich negative Gedanken habe und mir wird immer mehr bewusst, dass ich mir meine Welt durch das, was ich denke, sage und tue selber gestalte.

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